Die Geschichte des Slot-Racings

 

Historisches Vorläufer der heutigen Die Geschichte des Slot-Racings.

Schlitz geführten Autorennbahnen waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mittels Uhrwerk angetriebene Automodelle, die durch eine Randerhöhung in der Spur gehalten wurden. Anfang der 50er Jahre entwickelten die Briten Fahrzeugmodelle mit Metallbändern als Führung und Modellflugmotoren - später Elektromotoren - als Antrieb. Durch Führungsschiene und Kontaktband erfolgte die Stromversorgung der Autos über Schleifkontakte. Zur Regelung der Geschwindigkeit dienten Drehregler bzw. Taster.

Die Engländer waren es schließlich auch, die die ersten Autorennbahnen auf den Markt brachten. In den 60er Jahren gab es in den USA bereits Mietbahnen, die sog. „Modelcar-Raceways“, auf denen Meisterschaften ausgetragen wurden. Die Autos hatten den Maßstab 1:24 und die Stromversorgung lieferten Autobatterien.

Getrennt vermietete Spuren und ein rasant ansteigender Verkauf von Zubehör hatten zur Folge, dass richtige Renncenter eröffneten mit bis zu 80m pro Runde und entsprechenden Steilkurven auf 8 Spuren. Der Slot-Racing-Boom hatte begonnen und unzählige Firmen boten Tuningzubehör, Bausätze und Ready-to-Race (RtR)-Slotcars an.

Der Konkurrenzkampf begann.

So versuchte sich in Deutschland der Kölner Holzbahnhersteller Minerva gegen die US-Hersteller durchzusetzen. Spitzenreiten waren jedoch Strombecker, Tri-Ang Scalextric, Stabo und Carrera. In den frühen 70 er Jahren war es zunächst vorbei mit dem Slotcar-Boom. Erst in den 90ern stieg die Nachfrage sowohl bei Sammlern als auch bei aktiven „Rennfahrern“ wieder an. Mittlerweile konnten nämlich die Autos auf sämtlichen Schienensystemen fahren, was nicht minder zu einem Comeback geführt hatte wie die inzwischen detailgetreuen Fahrzeugmodelle.

Heutige Clubanlagen Auf fest installierten Clubanlagen werden wieder heiße Rennen ausgetragen, ja sogar den „echten“ nach empfunden, wie beispielsweise „Le Mans“ oder die „Grand Prix der Formel 1“. Die meisten dieser Rennstrecken sind aus MDF-Platten gefertigt und viele Rennautos der Teams sind hochwertige, magnetlose Chassiskonstruktionen wie z.B. von Plafit oder Schöler. Systeme Heutzutage ist in Deutschland der Maßstab 1:32 und das Schienensystem von Carrera im Maßstab 1:24 üblich. Außerdem sind die Systeme der Hersteller Scalextric, Ninco und SCX sehr beliebt. Zielgruppe hierfür sind hauptsächlich Erwachsene. Für die jüngeren Rennfahrer sind einfachere und im Maßstab kleinere Rennbahnen im Angebot wie z.B. das System „Carrera-Go! Slotracing erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit. Eine Leidenschaft, die Jung und Alt verbindet und auch in naher Zukunft noch vielen als Hobby Spaß bereiten wird.

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